Lichtgedanken 03

3 03 | LICHT GEDANKEN HERAUSGEBER: Stabsstelle Kommunikation/Pressestelle im Auftrag des Präsidenten der Friedrich-Schiller-Universität Jena REDAKTION UND GESTALTUNG: Dr. Ute Schönfelder, Juliane Dölitzsch, Stephan Laudien, Axel Burchardt (v.i.S.d.P.), Liana Franke, Kai Friedrich, Monika Paschwitz (Redaktionsassistenz) und Kerstin Apel (Sekretariat) GRAFISCHES KONZEPT: Timespin – Digital Communication GmbH, Sophienstraße 1, 07743 Jena ANSCHRIFT: Friedrich-Schiller-Universität Jena Fürstengraben 1, 07743 Jena Telefon: +49 3641 9 - 31040, Telefax: +49 3641 9 - 31032, E-Mail: presse@uni-jena.de GESAMTHERSTELLUNG: Druckhaus Gera GmbH, Jacob-A.-Morand-Straße 16, 07552 Gera INTERNET: www.uni-jena.de/lichtgedanken ISSN: 2510-3849 ERSCHEINUNGSDATUM: Januar 2018 FOTOS: Kasper (1, 3, 5, 6, 7, 8, 11 – 14, 16, 19, 25 – 29, 33, 35, 40, 42, 43, 44, 45, 46, 48, 51, 56 – 61, 63, 64, 66), Günther (5, 18, 23, 55, 63, 35, 68), Frenzel (5, 71, 73), Beutel (5, 52), Lehmann (5, 36, 37, 38), Fischer (10), Döring (5, 20, 24), Bee- melmanns (30, 32), Rischer (31), Mittag (34), Gutmann (39), Kirtzel (43), Archiv (47), Schroll (48), Yan (50), Stein (53, 54), Hoffmeister (64), Alivernini (70, 72), Biehl (72, 73), privat (74). Nachdruck nur mit Genehmigung gestattet. Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos u. Ä. wird keine Haftung übernommen. Namentlich gekennzeichnete Artikel müssen nicht mit den Auffassungen des Herausgebers und der Re­ daktion übereinstimmen. Für den Inhalt sind die Unterzeich- ner verantwortlich. Zur besseren Lesbarkeit haben wir in den Texten teilweise nur die männliche Sprachform verwendet. Mit den gewählten Formulierungen sind Männer und Frauen gleichermaßen angesprochen. Das Jahr 2018 steht für dieWissenschaft in Deutschland erneut im Zeichen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder. Insgesamt 195 Konzeptanträge für Exzellenzcluster sind in diesem na- tionalen Wettbewerb gestellt worden. Unter den 88 Antragsskizzen, die nun bis Februar zu Vollanträgen ausgear- beitet werden, sind gleich zwei Anträ- ge der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU). Ab 2019 werden 45 bis 50 Exzellenzcluster mit jährlich 385 Mil- lionen Euro gefördert. Der Clusterantrag »Enlightening the Receptome« wird gemeinsam mit der Universität Würzburg ausgearbeitet. Er hat zum Ziel, die Summe aller Re- zeptormoleküle eines Organismus, das »Rezeptom«, systematisch aufzuklären und für die Behandlung von Krank- heiten nutzbar zu machen (S. 49). Der Clusterantrag »Balance of the Micro- verse« widmet sich Mikroorganismen und ihren Interaktionen mit anderen Mikroorganismen sowie mit ihrer ge- samten Umwelt, dem »Microverse«. Die Vielfalt dieser »Mikrowelten« bil- den den Schwerpunkt (S. 8 – 46) der vorliegenden Ausgabe der LICHT GE- DANKEN . Aktuelle mikrobiologische Forschungsthemen an der FSU behan- deln Zukunftsfragen wie die Bekämp- fung von Infektionskrankheiten oder die nachhaltige Sicherung unserer Le- bensgrundlagen sowie eines stabilen Klimas. Mit diesen Themen führt die Univer- sität die langjährige Tradition der Mi- krobiologie in Jena fort, deren Grund- stein Hans Knöll in den 1940er Jahren legte, als er hier die erste großtechni- sche Penicillin-Produktion realisierte. Tradition und Zukunft – Mikrobiologie in Jena Aus dem von ihm geleiteten Zentra- linstitut für Mikrobiologie und expe- rimentelle Therapie (ZIMET) ging das heutige Leibniz-Institut für Naturstoff- Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (HKI) hervor. Von der engen Zusammenarbeit mit dem HKI und anderen außeruniversitären Forschungseinrichtungen der Leib- niz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesell- schaft, Fraunhofer-Gesellschaft und Helmholtz-Gemeinschaft profitiert die Universität insbesondere auch bei der Ausarbeitung des Microverse-Clus- terantrags. Der Cluster bündelt die Expertise aus den FSU-Forschungsprofillini- en LIGHT und LIFE und baut auf der seit 2007 bestehenden, sehr erfolg- reichen Jenaer Exzellenzgraduier- tenschule für Mikrobielle Kommu- nikation (JSMC) auf. Die strategische Zusammenarbeit der beteiligten Ein- richtungen überzeugt bereits jetzt mit erfolgreich eingeworbenen koordi- nierten Drittmittelprojekten wie zum Beispiel Sonderforschungsbereichen. Eine Förderung des Microverse- wie des Receptome-Clusters würde diese positive Entwicklung fortsetzen und die überregionale und internationale Sichtbarkeit der FSU erhöhen. Ich wünsche viel Freude bei der Lektü- re der LICHT GEDANKEN . Ihr Prof. Dr. Thorsten Heinzel Vizepräsident für Forschung der Friedrich-Schiller-Universität Jena Editorial Jena, im Januar 2018

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