Jahresbericht 2022-2024

STUDIUM, LEHRE UND BERUFSAUSBILDUNG An der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät (CGF) waren im Berichtszeitraum durchschnittlich ca. 1.700 Studierende pro Semester eingeschrieben, davon waren im Mittel 44 Prozent weiblich; rund 8 Prozent verfügten über eine außerhalb von Deutschland erworbene Hochschulzugangsberechtigung. Detaillierte Statistiken finden sich auf den Seiten 11, 13, 196 und 200. Die Fakultät bietet im Wintersemester 2024/25 insgesamt 23 Studiengänge in den Fachrichtungen Chemie, Geographie und Geowissenschaften an, davon sechs Bachelor-, neun Master-, vier Lehramtsstudiengänge und vier Lehramtsstudiengänge für Erweiterungsprüfungen (Details siehe Kasten S. 11). Des Weiteren ist die CGF maßgeblich an den Studiengängen des Bachelors und Masters Werkstoffwissenschaften (Physikalisch-Astronomische Fakultät) beteiligt und stellt eine Vielzahl an Lehrveranstaltungen in zahlreichen weiteren Studiengängen der Friedrich-Schiller-Universität, u. a.: Economics (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät), Angewandte Informatik (Fakultät für Mathematik und Informatik), Biochemie, Biologie, Pharmazie (Fakultät für Biowissenschaften), Humanmedizin, Medical Photonics (Medizinische Fakultät). Eckpunkte der aktuellen Entwicklung 10 — STUDIUM, LEHRE UND BERUFSAUSBILDUNG Herausforderungen und Rahmenbedingungen in der Lehre Entwicklung der Studierendenzahlen Die Zahl der Studierenden im ersten Fachsemester der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät blieb im Berichtszeitraum insgesamt auf einem vergleichbaren Niveau (Studienjahr 2021/22: 528; 2022/23: 480; 2023/24: 495; 2024/25: 428). Besonders erfreulich entwickelte sich der Bachelorstudiengang Geographie, der in den vergangenen drei Studienjahren kontinuierlich steigende Immatrikulationszahlen verzeichnen konnte. Auch der Bachelorstudiengang Geowissenschaften weist weiterhin eine hohe Nachfrage auf, insbesondere im Sommersemester. Diese relativieren sich dadurch, dass der Studiengang nur einer von sehr wenigen grundständigen Studiengängen an der Universität ist, der auch zum Sommersemester immatrikuliert. Ein großer Teil dieser Studierenden nutzt eine Immatrikulation in den B.Sc. Geowissenschaften als Überbrückung bis zum Wintersemester oder als Wartesemester für zulassungsbeschränkte Studiengänge. Damit lässt sich die Abbruchquote erläutern, wonach nur rund 10 Prozent der Sommersemester-Eingeschriebenen das vierte Fachsemester erreichen. Gleichzeitig zeigen sich – wie an vielen Hochschulen – Veränderungen bei den ImmatrikulatiZwei Studierende schauen sich einen Flyer zum Bachelorstudiengang Geographie an: Die Immatrikulationszahlen stiegen im Berichtszeitraum leicht an von 40 Studierende im 1. Fachsemester im Studienjahr 2021/22 auf 50 Studierende im Studienjahr 2024/25. Details siehe Diagramm auf Seite 11. Foto: Christoph Worsch

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