Jahresbericht 2022-2024

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Kolleginnen und Kollegen, mit ihrer breiten Verankerung in den Naturwissenschaften sowie über entsprechende Professuren in der Geographie auch in die Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften ist die ChemischGeowissenschaftliche Fakultät (CGF) eine der Fakultäten der Friedrich-Schiller-Universität Jena mit der größten Diversität hinsichtlich ihres Lehr- und Forschungsprofils. Deshalb zeichnet sich unsere Fakultät durch eine ungewöhnlich starke Vernetzung aus. Wir kooperieren erfolgreich mit fast allen anderen Fakultäten der Universität sowie mit einer Vielzahl außeruniversitärer Forschungseinrichtungen vor Ort und im weiteren Umfeld. Der vorliegende Bericht für die Jahre 2022 bis 2024 ist der mittlerweile fünfte Fakultätsbericht der CGF, dessen bewährtes Layout und Format inzwischen etliche Nachahmer gefunden haben. Anders als seine direkten Vorgänger entstand dieser Bericht unabhängig von einem Besuch des Fakultätsbeirats. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, einen Dreijahreszeitraum zu betrachten. Diese Zeitspanne ist lang genug, um tiefgreifende Entwicklungen abzubilden, ohne die Arbeitsgruppen organisatorisch zu überlasten. Gleichzeitig stellt sie sicher, dass sich auch Nachwuchsgruppen und temporäre Einrichtungen der CGF adäquat präsentieren können. Kurzfassung Im Berichtszeitraum konnten Mitglieder der CGF etliche wissenschaftliche Erfolge verzeichnen, zu denen der Beginn oder die Verlängerung großer DFG- oder BMBF-geförderter Verbundhaben gehört. Gleichzeitig gibt es große Herausforderungen: Dazu gehören die sinkenden Studierendenzahlen, die die CGF ebenso wie viele Fakultäten am Ort sowie bundesweit erlebt. Dem wirken wir entgegen, in dem wir bestehende Studiengänge modernisieren sowie neue Studiengänge und Lehrformate konzipieren und etablieren. Entwicklungen in der Lehre Während der Gespräche mit dem Fakultätsbeirat im Herbst 2022 lag der Fokus auf den Entwicklungen in der Lehre sowie dem Studiengangprofil der CGF. Hier haben wir mögliche Wege zur Studierendengewinnung, die Ausweitung der Internationalisierung des Studiengangportfolios durch die Umstellung von mehr Masterstudiengängen auf die englische Sprache sowie die Entwicklung neuer Studienganginitiativen diskutiert. Dabei erhielt die CGF Lob vor allem in Hinsicht auf ihr Studienangebot. Gleichzeitig diskutierten wir aber auch die stark schwankenden Einschreibungszahlen, den allgemeinen Trend zu geringeren Studierendenzahlen – nicht zuletzt bedingt durch demografische Entwicklungen. Eine weitere Möglichkeit, die Internationalität von Studiengängen zu erhöhen, sehen wir darin, innerhalb deutschsprachiger Studiengänge mehr Module in englischer Sprache anzubieten, und so die Attraktivität für Erasmus-Studierende zu erhöhen. Gleichzeitig können Studierende deutschsprachiger Bachelorstudiengänge so niederschwellig testen, ob sie einen internationalen Masterstudiengang wählen möchten. Ein wesentlicher Meilenstein war der Start der Studiengangreviews für die Cluster Geographie, Geowissenschaften und Chemie im Jahr 2023. Das Jahr 2024 markierte hierbei einen ersten Höhepunkt mit den Vor-Ort-Gesprächen im Cluster Geographie, dicht gefolgt vom Auftakt des Reviews im Cluster Geowissenschaften. Diese Prozesse nutzen wir gezielt, um unsere Lehre zukunftsfähig aufzustellen und den teils schwer nachvollziehbaren bürokratischen Kapazitätsberechnungen gelebte Lehrqualität gegenüberzustellen. Exzellente Forschung an der CGF Im Bereich der Forschung blickt die ChemischCGF auf Jahre zurück, in denen gleich drei SFBs 4 — VORWORT Dekanin Prof. Dr. Nina Kukowski. Foto: Anne Günther VORWORT

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