Die Geräteinfrastruktur für Röntgenbeugungsmethoden im IAAC wurde 2022 zu einer analytischen Serviceeinrichtung neu organisiert. Die Ausstattung wurde seitdem erweitert und umfasst nun zwei Einkristall- und ein Pulverdiffraktometer. Im Servicebetrieb haben alle Nutzer an der Friedrich-Schiller-Universität Zugang zu Pulvermessungen in einem breiten Temperaturbereich von ca. 100 – 1200 K sowie Einkristall-Strukturanalysen. Neben einer technischen Mitarbeiterin für den Servicebetrieb sind im AK Köhler zwei wissenschaftliche Mitarbeiter beschäftigt, die sich im Rahmen eines DFG-geförderten Forschungsvorhabens mit heterobimetallischen Koordinationsnetzwerken beschäftigen. Die Abbildung der Röntgenbeugungsmethoden in der Lehre wurde durch die Einführung eines fakultativen Kompaktkurses für alle Interessierten in den chemischen Röntgendiffraktometrie Leitung: Dr. Phil Köhler Webseite: www.chemgeo.uni-jena.de/xray Abb. 4. Dr. Phil Köhler, Leiter des Labors für Röntgendiffraktometrie im IAAC, mit einer Einkristallprobe. Foto: Sebastian Mahler-Radau Instituten erweitert. Umfassende Infos zu Service, Forschung und Lehre sind seit 2022 auf einer neuen Webseite abrufbar (siehe URL oben). Die zentrale NMR-Plattform bietet als institutsübergreifende wissenschaftliche Serviceeinrichtung Unterstützung bei der Strukturanalyse und bei der Aufklärung chemisch-materialwissenschaftlicher Fragestellungen an. Sie ermöglicht für WissenschaftlerInnen der Fakultät sowie auch einer Reihe von wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen im Jenaer Umfeld Untersuchungen mit der Kernspinresonanz-Spektroskopie an gelösten und festen Proben und bei unterschiedlichen Magnetfeldstärken. 2023 wurde das Instrumentarium, das derzeit 11 Forschungsgroßgeräte mit supraleitendem Magnet umfasst, um ein modernes HochfeldGerät (Messfrequenz für Wasserstoff bei 800 MHz) zur Erforschung biologischer Makromoleküle und biochemischer Fragestellungen erweitert, das aus EU-Fördermitteln beschafft werden konnte (Abb. 5). Zudem konnte eine ebenfalls aus Drittmitteln finanzierte Niederfeld-Plattform (300 MHz) für Screening und schnelle OpenAccess-Spektren in Betrieb genommen werden. NMR-Plattform Leitung: Dr. Nils Schlörer Webseite: www.nmr.uni-jena.de 182 — FORSCHUNG Abb. 5. Hochfeld-Gerät zur Erforschung biologischer Makromoleküle. Foto: Nils Schlörer
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