allen Kategorien (mit Ausnahme der Rahmenbedingungen) nur mittelmäßig bewertet. Die Studiengangverantwortlichen erhielten die Auswertungen und wurden aufgefordert, die Ergebnisse u. a. mit Lehrenden und Studierenden in den Qualitätssicherungsforen zu besprechen und – falls erforderlich – entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Auszeichnungen für Lehrende und Studierende Im Berichtszeitraum 2022 bis 2024 schrieb die Akademie für Lehrentwicklung (ALe) der Universität Jena mehrere Projekte aus, auf die sich Lehrende aller Fakultäten bewerben konnten. Aus der CGF gingen insgesamt neun Anträge ein, davon fünf auf Zuerkennung der Lehrpreise (Allgemeiner und themenspezifischer Lehrpreis), drei auf Förderung in der Linie „Innovation in der Lehre“ und ein Antrag auf Förderung in der Linie „Freiraum für die Lehrentwicklung“. Von der ALe in Höhe von 15.000 Euro gefördert wurde 2023 die Projektidee von Dr. Susann Schäfer und Anika Zorn (Arbeitsgruppe Wirtschaftsgeographie) mit dem Titel „Podcasts als digitales Prüfungsformat – Implementierung, Begleitforschung und Transfer“. Ziel des Projektes ist es, eine zeitgemäße Alternative zu schriftlichen Prüfungen zu etablieren, Bewertungsmaßstäbe für verschiedene Lernziele zu definieren und die praktische Umsetzung zu erforschen. Es wurde 2024 ebenso vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft und dem Stifterverband als innovativ bewertet und im Rahmen eines Fellowships für digitale Lehrinnovationen mit 40.000 Euro gefördert. Nicht unerwähnt bleiben sollen, dass im Jahr 2024 apl. Prof. Dr. Peter Frenzel (Außerplanmäßige Professor für Paläontologie und Geologie) sowie Prof. Dr. Beate Michalzik und Florian Achilles (Arbeitsgruppe Bodenkunde) von Studierenden für den Lehrpreis der ALe im Themenschwerpunkt „Besonderes Engagement in der Lehre“ nominiert wurden. Das Honours-Programm der Universität Jena fördert talentierte und forschungsinteressierte Studierende aller Fachrichtungen, indem es ihnen vertiefte Einblicke in wissenschaftliche Prozesse ermöglicht. Es wurde 2019 in einer Pilotphase entwickelt und nimmt seit 2020 jährlich rund 60 Studierende auf. Das Programm umfasst individuelles Mentoring, finanzielle Unterstützung und ein vielfältiges Rahmenprogramm zur Vorbereitung auf eine mögliche wissenschaftliche Karriere. Aus der CGF wurden 2022 neun Studierende (von universitätsweit 67), 2023 sechs Studierende (von universitätsweit 64) und 2024 sieben Studierende (von universitätsweit 53) aufgenommen (siehe Kasten S. 18). Projekt „Studienerfolgsmonitoring“: Studienerfolg erhöhen, Abbruch verhindern Das Pilotprojekt „Studienerfolgsmonitoring“ (Laufzeit 10/2021-12/2023), initiiert von der Zentralen Studienberatung der Universität Jena und gefördert vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, soll die Unterstützung im Studienverlauf verbessern helfen, und zwar durch eine detaillierte Analyse von Studienverläufen und die Bereitstellung maßgeschneiderter Beratungsangebote für Fakultäten und Studierende. Die CGF beteiligte sich als eine von zwei Pilotfakultäten mit den modularisierten Ein-Fach-Bachelorstudiengängen B.Sc. Geographie, B.Sc. Geowissenschaften und B.Sc. Chemie an diesem Projekt. Studierende dieser Studiengänge hatten die Möglichkeit, sich freiwillig am Monitoringprojekt zu beteiligen, um frühzeitig individuelle Unterstützung zu erhalten. Gremienarbeit in der Fakultät Die Studienkommission der CGF überprüft die eingereichten Änderungs- oder Neueinrichtungsanträge der Studiengänge an der Fakultät (Modulkataloge, Prüfungs- und Studienordnung, Musterstudienpläne etc.) im Vorfeld des Rates der Fakultät gemäß § 25 a Grundordnung der Friedrich-SchillerUniversität. Die Kommission tagt mindestens einmal pro Semester. Der Kommission gehören Blick auf die Flyer während der Eröffnungsfeier für die neuen Stipendiaten und Stipendiatinnen des HonoursProgramms für forschungsorientierte Studierende im Juli 2024 in der Aula der Universität Jena. Im Berichtszeitrum wurden insgesamt 22 Studierende der CGF in das Programm aufgenommen. Foto: Jens Meyer STUDIUM, LEHRE UND BERUFSAUSBILDUNG — 19
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