Jahresbericht 2022-2024

INTERNATIONALES — 197 sowie die Erarbeitung einer China-Strategie, die unter anderem Fragen zum Schutz geistigen Eigentums in der Zusammenarbeit sowie zum Umgang mit Dual-Use Technologien oder Gütern beantwortet. Jun.-Prof. Simon Runkel ist Mitglied im siebenköpfigen Steuerungsgremium. Spitzenplatz im internationalen ShanghaiRanking 2023 Im internationalen Shanghai-Ranking 2023 sind die drei Universitäten des iDiv-Konsortiums auf die internationalen Spitzenplätze im Bereich Ökologie geklettert. Von insgesamt 5000 ausgewerteten Universitäten landeten die Universitäten Halle, Jena und Leipzig auf den Plätzen 27, 51* und 35 (*gemeinsam mit weiteren Universitäten). Damit stellt Mitteldeutschland drei der sechs bestplatzierten deutschen Universitäten im Bereich Ökologie. Das „Global Ranking of Academic Subjects“ (GRAS) der ShanghaiRanking Consultancy bewertet fachspezifische Indikatoren in den Kategorien (1) Forschungsleistung, (2) Forschungseinfluss, (3) internationale Zusammenarbeit, (4) Forschungsqualität sowie (5) internationale akademische Auszeichnungen. GRAS wurde 2017 erstmals veröffentlicht. Die drei Universitäten des iDiv-Konsortiums lagen im Bereich Ökologie damals noch auf den Plätzen 151 bis 200. EC2U um vier Jahre verlängert Im Oktober 2023 endete die erste Phase der Hochschulallianz European Campus of CityUniversities (EC2U). Im Juli 2023 gab die Europäische Kommission bekannt, die Förderung um weitere vier Jahre zu verlängern. Der Allianz gehören insgesamt sieben europäische Universitäten angehören, darunter die Universität Jena. Das Institut für Geographie beteiligt sich im Arbeitspaket „Sustainable Cities and Communities“, wobei die Arbeitsgruppe Geoinformatik hier die Aktivitäten innerhalb der Uni Jena koordiniert. Im Rahmen des Aufbaus eines Virtuellen Instituts zu diesem Thema forschen Prof. Dr. Alexander Brenning und ein Cotutelle-Doktorand an der Bewertung von städtischen Wärmeinseln in Europa. Seit November 2023 ist auch die Arbeitsgruppe Wirtschafsgeographie Teil von EC2U, und zwar im Arbeitspaket „Good Health and Well-Being“. ELLIS Unit Jena: Offizieller Start & AI for Good Global Summit der Vereinten Nationen Am 12. Januar 2023 war offizieller Start der ELLIS Unit Jena. Mehr als 140 führende Expertinnen und Experten auf den Gebieten der Künstlichen Intelligenz und des Maschinellen Lernens für die Erd- und Klimawissenschaften sowie Gäste aus Wirtschaft und Politik haben an dem Kick-offMeeting an der Universität Jena teilgenommen. Die ELLIS Unit Jena gehört zum „European Laboratory for Learning and Intelligent Systems“ (ELLIS) Network und wird von der Universität Jena, dem Max-Planck-Institut für Biochemie (MPI-BGC) und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt getragen. Das Netzwerk ist führend bei der Nutzung künstlicher Intelligenz (KI) zur Bewältigung globaler Umweltkrisen wie Klimawandel und Verlust der biologischen Vielfalt. Prof. Dr. Markus Reichstein vom MPI-BGC und Honorarprofessor für Globale Geoökologie an der CGF und Prof. Dr. Joachim Denzler von der Fakultät für Mathematik und Informatik bilden das Direktorium. Im Mai 2024 war die ELLIS Unit Jena zudem bei dem „AI for Good Global Summit 2024“ vertreten. Die Veranstaltung wird von den Vereinten Nationen und weiteren globalen Partnern organisiert. Ziel des Gipfels ist es, KI zu nutzen, um dringende globale Herausforderungen anzugehen und dabei die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen zu unterstützen. Brasilianisch-deutsche Zusammenarbeit am Institut für Geographie Die Institute für Geographie der Universidade Federal de Alfenas (Brasilien) und der FriedrichSchiller-Universität Jena haben im Juni 2024 einen Kooperationsvertrag beschlossen. Die neue Kooperationsvereinbarung ist das formale Ergebnis einer seit zwei Jahren von Prof. Dr. Estevan Leopoldo de Freitas Coca und Jun.-Prof. Dr. Simon Anfang 2023 feierte die ELLIS Unit Jena mit einem Kick-off ihren offiziellen Start. Auf dem Foto zu sehen sind einige Mitglieder der ELLIS Unit Jena, unter anderem die beiden Direktoren Prof. Dr. Markus Reichstein (4. v.r.) und Prof. Dr. Joachim Denzler (2. v. r.) sowie Prof. Dr. Alexander Brenning vom Institut für Geographie (3. v. r.). Foto: Anna Schroll

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