Forschungsprofil 24 — FORSCHUNG Die Chemisch-Geowissenschaftliche Fakultät (CGF) vereint exzellente Forschung in Chemie, Geographie, Geowissenschaften und angrenzenden interdisziplinären Feldern. Ihr Forschungsprofil ist geprägt durch die enge Verzahnung von Grundlagenforschung und anwendungsorientierter Wissenschaft sowie eine starke Orientierung an aktuellen gesellschaftlichen und umweltbezogenen Herausforderungen. Die Forschungsaktivitäten sind dabei in regionale, nationale und internationale Netzwerke und Verbünde eingebettet. Die Fakultät ist dabei ein zentraler Bestandteil des wissenschaftlichen Profils der FriedrichSchiller-Universität Jena und trägt wesentlich zu deren strategischer Ausrichtung bei. Die Fakultät ist in alle drei Profillinien LIGHT, LIFE und LIBERTY eingebunden und spielt für die Exzellenzstrategie der Universität eine essentielle Rolle, etwa durch die Beteiligung am Exzellenzcluster „Balance of the Microverse“ und an der wecare-Agentur. Die CGF konnte im Berichtszeitraum dank strategischer Berufungen ihr Profil weiter schärfen. Es wurden wichtige Professuren nachbesetzt und durch gemeinsame Berufungen mit verschiedenen Partnern (BAM, HZB/HIPOLE Jena, iba, Leibniz-IPHT) konnten international anerkannte Spitzenforschende für die Fakultät gewonnen werden. Hinzu kommen eine CZS-Stiftungsprofessur (Tenure Track) sowie mehrere Nachwuchsgruppen, zum Teil durch Programme wie Emmy-Noether und Heisenberg gefördert. Die Forschungsstärke sowie die engen Kooperationen mit Partnern innerhalb und außerhalb der Universität spiegeln sich auch in der Lehre wider: So sind Lehrveranstaltungen oftmals an aktuelle Forschungsthemen angebunden, Studierende haben die Möglichkeit, Abschlussarbeiten in Kooperation mit außeruniversitären Einrichtungen anzufertigen und externe Lehrbeauftragte, Honorarprofessuren und Kolloquien mit externen Gästen und Alumni erhöhen den Praxisbezug. Die Fakultät nutzt ihre Forschungsstärke in den Bereichen Erneuerbare Energien und Energiespeicherung, Klima- und Umweltwandel sowie nachhaltige Materialien und Ressourceneffizienz als natürliche Anknüpfungspunkte für den Transfer und den Dialog mit Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Die Universität Jena und damit auch die Fakultät verstehen Aktivitäten der „dritten Mission“ als strategische Kernaufgabe. Der Transfer von Wissen und Innovationen sowie Aktivitäten im Bereich Wissenschaftskommunikation haben in den letzten Jahren eine deutliche Professionalisierung erfahren und zunehmend an Bedeutung gewonnen. Die Fakultät profitiert einerseits von dem Ausbau der zentralen StruktuFORSCHUNG
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