FORSCHUNG — 25 ren auf Ebene der Universität, wie etwa die Gründung neuer Innovationszentren und die Etablierung von Förderprogrammen wie „Science Communication: From Lab to Web“ für MINT-Promovierende. Andererseits ist die Fakultät selbst wichtige Säule und Impulsgeber für Transferaktivitäten der Universität. Beispielsweise ist die Fakultät seit vielen Jahren in der Kommunikation mit Schulen sehr stark aufgestellt, u.a. über das Schülerlabor Chemie. Im Rahmen von Forschungsverbünden wie dem Thüringer Wasser-Innovationscluster und dem Exzellenzcluster „Balance of the Microverse“ sind zudem neue Formate entstanden, die das Angebot der Universität für Schulen und Studieninteressierte bereichern (z.B. Planetariumsshow). Mehr zu den Angeboten für Schulen siehe ab S. 188. Struktur der Fakultät Die detaillierte Fakultätsstruktur ist im Organigramm auf Seite 8 dargestellt. Die Forschungsaktivitäten werden im Wesentlichen durch die Institute, zentralen wissenschaftlichen Serviceeinrichtungen sowie interfakultären Forschungszentren getragen. Diese Struktur ermöglicht sowohl fachliche Spezialisierung als auch enge interdisziplinäre Zusammenarbeit. Geleitet wird die Fakultät durch ein dreiköpfiges Dekanat mit Dekan/in, Prodekan/in und Studiendekan/in, welche wiederum durch die Fakultätsgeschäftsführung, die Promotions- und Habilitationsstelle sowie das Studien- und Prüfungsamt administrativ unterstützt werden. Zentrales Entscheidungsgremium ist der Rat der Fakultät. Der Fakultätsbeirat bestehend aus externen Mitgliedern aus Forschung und Verwaltung in Chemie, Geographie und Geowissenschaften berät die Chemisch-Geowissenschaftliche Fakultät im Hinblick auf die Weiterentwicklung ihres wissenschaftlichen Profils sowie bei Fragen der Qualitätssicherung der Lehre. An der CGF arbeiten 490 wissenschaftliche und 200 nichtwissenschaftliche Mitarbeitende, davon 341 bzw. 27 aus Drittmitteln finanziert (Stand: 31.1.2025). Drittmittel Die CGF ist auch in diesem Berichtszeitraum eine der drittmittelstärksten Fakultäten der Uni Jena und leistet damit einen substanziellen Beitrag zum wissenschaftlichen Gesamterfolg der Universität. Besonders hervorzuheben ist das Jahr 2022, in dem die CGF rund 45 Millionen Euro eingeworben hat (siehe Diagramm S. 24). Das sind über ein Viertel aller Drittmittel der Universität (170 Mio. Euro inkl. Uniklinikum*). In den beiden darauffolgenden Jahren 2023 und 2024 lagen die neu eingeworbenen Drittmittel im zweistelligen Millionenbereich und die Fakultät festigte damit ihre Rolle als treibende Kraft für Innovation und wissenschaftliche Profilbildung innerhalb der Universität. Die wichtigsten Fördermittelgeber sind — ebenso wie in den vergangenen Berichtszeiträumen — die DFG, der Bund, der Freistaat Thüringen, die Europäische Union sowie Stiftungen wie die Carl-Zeiss-Stiftung. Zu beachten ist, dass die genannten Zahlen die in dem jeweiligen Jahr neu eingeworbenen Drittmittel angeben, ohne die in dem Jahr noch laufenden Drittmittel. *Quelle: https://www.uni-jena.de/179399/zahlen-fakten; abgerufen am 20.2.2026
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