Forschungsergebnisse und Publikationen in den Medien Auswahl an Pressemeldungen über Publikationen und Forschungsergebnisse Meldung vom 6. Februar 2023: → www.uni-jena.de/162349; siehe auch S. 95 Bakterien der Gattung Pseudomonas (Bild) produzieren einen stark antimikrobiellen Naturstoff. Das hat ein Team der Uni Jena und des Leibniz-HKI entdeckt, zu dem auch Pierre Stallforth gehört. Die Forschenden fanden im Genom der Bakterien fanden Biosynthesegene für die neu entdeckten Naturstoffe, die Keanumycine A, B und C. Sie wiesen nach, dass die Naturstoffgruppe effektiv gegen den Pflanzenschädling Botrytis cinerea wirkt, der die sogenannte Grauschimmelfäule auslöst und jährlich für immense Ernteeinbußen sorgt. Auch für den Menschen gefährliche Pilze wie Candida albicans werden durch den Wirkstoff gehemmt. Keanumycine könnten daher eine umweltfreundliche Alternative zu chemischen Pflanzenschutzmitteln sein. Journal of the American Chemical Society, DOI:10.1021/jacs.2c11107 Neuer Wirkstoff aus Bakterien könnte Pflanzen schützen Bild: Harikumar Suma/Leibniz-HKI Bodenproben des Asteroiden Ryugu Meldung vom 22.9.2022: → https://idw-online.de/de/news801685; siehe auch S. 166 Ein internationales Team mit Beteiligung von Falko Langenhorst (Foto) hat Bodenproben des Asteroiden Ryugu untersucht, die die japanische Sonde Hayabusa-2 einsammelte — und so Erkenntnisse gewonnen über die Entstehung des Asteroiden und die Prozesse in der Frühzeit unseres Sonnensystems. Langenhorst analysierte mit dem Transmissions-Elektronen-Mikroskop die Minerale und die Verteilung der chemischen Elemente in den Gesteinsbruchstücken von Ryugu. Die Forschenden fanden Belege dafür, dass Ryugu ein „SchutthaufenAsteroid“ ist, im äußeren Bereich des Sonnensystems entstand und vermutlich von einem älteren großen Asteroiden abstammt. Science, DOI: 10.1126/science.abn8671 Foto: Jens Meyer/Uni Jena 26 — FORSCHUNG Wasserstoff katalytisch gewinnen — ohne teure Edelmetalle Meldung vom 22.3.2022: → https://idw-online.de/de/news790613; siehe auch S. 73 Ein Team um Wolfgang Weigand sowie die beiden Erstautoren Philipp Buday und Chizuru Kasaharahat (Foto v.l.) hat ein von der Natur inspiriertes molekulares Photosystem entwickelt, das unter Einstrahlung von sichtbarem Licht Wasserstoff erzeugt. Anders als bisherige Systeme dieser Art kommt es ohne Edel- oder Schwermetalle aus. Der Umsatz der Wasserstofferzeugung sei etwa zehnmal höher als bei ähnlichen Systemen. Noch handelt es sich bei dem im Rahmen des SFB CataLight entwickelten Systems um Grundlagenforschung. Doch es ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Herstellung von nachhaltigem Wasserstoff. Chemie Int. Ed., DOI: 10.1002/anie.202202079. Foto: Jens Meyer/Uni Jena
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