Jahresbericht 2022-2024

FORSCHUNG — 53 Die Rolle von Umweltfaktoren für mentale Krankheiten Fernerkundungsteam der Universität Jena an EU-Großprojekt „environMENTAL“ beteiligt ERC Advanced Grant FutureBAT - Future storage systems for the energy transition: Polymer-based redox-flow batteries Beteiligtes Institut: IOMC Koordination: Prof. Schubert ERC Starting Grant CILCat - Nanocarbon-Ionic LiquidInterfaces for Catalytic Activation of Nitrogen Beteiligtes Institut: ITUC Koordination: Prof. Oschatz Horizon Europe 2DSPIN-TECH - 2D Heterostructure Non-volatile Spin Memory Technology Beteiligtes Institut: IPC ENERCAP - European Network to Empower Research on CAPacitors Beteiligtes Institut: ITUC environMENTAL - Reducing the impact of major environmental challenges on mental health Beteiligtes Institut: IGG GREENCAP - Graphene, MXene and ionic liquid-based sustainable supercapacitor Beteiligtes Institut: ITUC MUSIC - Materials for Sustainable Sodium-Ion Capacitors Beteiligtes Institut: ITUC SiGNE - Composite Silicon Nanowire on Graphite Anodes with Ni-Rich Cathodes and Safe Ether based Electrolytes for High-Capacity Li-ion Batteries Beteiligtes Institut: ITUC Beteiligung an EU-Förderprogrammen — Auswahl* Im September 2022 startete das Forschungskonsortium environMENTAL, an dem auch ein Team aus der Fernerkundung der Universität Jena um PD Dr. Sören Hese beteiligt ist. Die Europäische Union fördert das Vorhaben bis 2027 mit neun Millionen Euro. Ziel ist es, Mechanismen aufzudecken, durch die Phänomene wie Klimawandel, Verstädterung und die COVID19-Pandemie psychische Krankheiten auslösen können. Die Universität Jena leitet die Berechnung von Urbanisierungsschichten aus Satellitendaten der Prof. Dr. Martin Oschatz wird mit einem ERC Starting Grant gefördert. Foto: Anne Günther *Es werden v.a. Projekte und Vorhaben genannt, die im Berichtszeitraum begonnen haben. Auf dem Weg zur sauberen Katalyse ERC Starting Grant für Prof. Dr. Martin Oschatz mit 1,5 Millionen Euro Förderung für das Vorhaben „CILCat“ Der Chemiker Prof. Dr. Martin Oschatz erhält für sein Vorhaben „CILCat” einen ERC Starting Grant und wird von 2022-2027 mit bis zu 1,5 Millionen Euro gefördert. In seinem innovativen Projekt will Oschatz zukunftsträchtige Konzepte für die Katalyse entwickeln. „Oftmals sind für katalytische Prozesse aber seltene Metalle nötig. Darüber hinaus können die Teilchen nur an ganz bestimmten Zentren an der Oberfläche binden. Zudem sind die Oberflächen der Metalle begrenzt“, beschreibt Prof. Oschatz einige Herausforderungen, die er in seinem Forschungsprojekt angehen will. Er will mit seinem Team das Konzept von einzelnen katalytisch aktiven Zentren zu einer insgesamt katalytisch aktiven Oberfläche weiterentwickeln und das ganz ohne seltene, teure oder giftige Metalle. „Wir wollen dies erreichen, indem wir quasi ‚künstliche Bindungszustände‘ von Molekülen zwischen den Oberflächen nachhaltiger poröser Kohlenstoffmaterialien und darauf befindlicher Flüssigkeiten, die aus Ionen bestehen, erzeugen“, beschreibt er die Idee von CILCat. europäischen Sentinel-Satellitensensoren, Landsat-Satellitendaten sowie digitalen TanDEM-XHöhendaten für verschiedene europäische Länder. „Die Kartierung städtischer Strukturen spielt in diesem Projekt eine entscheidende Rolle, da die Verstädterung als ein wichtiger Risikofaktor für die psychische und geistige Gesundheit angesehen wird“, sagt Sören Hese. Zu den Untersuchungsgebieten gehören Großstadtregionen sowie ländliche Gebiete unter anderem in Island, Deutschland, Frankreich und Dänemark.

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