56 — FORSCHUNG Wirtschaft, Transfer, Kooperationen Die Chemisch-Geowissenschaftliche Fakultät hat ihre vielfältigen Transferaktivitäten sowie Kooperationen mit außeruniversitären Einrichtungen und Unternehmen im Berichtszeitraum weiter gestärkt und ausgebaut. Im Folgenden werden einige Kooperationen vorgestellt. EFRE-Förderung für Kooperation der Universität Jena mit dem Leibniz-IPHT Im Juli 2023 wurde bekanntgegeben, dass die Universität Jena eine EFRE-Förderung in Höhe von 10,5 Millionen Euro erhält, und zwar für die Anschaffung forschungsrelevanter Infrastruktur, die gemeinsam mit dem Leibniz-IPHT genutzt werden soll. Die neue Geräteinfrastruktur ermöglicht es, neue interdisziplinäre Forschungsthemen zu erschließen. Darüber hinaus wird die Kooperation zwischen der Universität und dem Leibniz-IPHT sowie die Zusammenarbeit der gemeinsam berufenen Professorinnen und Professoren vertieft. Ende 2024 erfolgte die Übergabe, bei der auch Thüringens Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee anwesend war. Unter den neu angeschafften Geräten sind ein kombiniertes Fluoreszenz- und Rasterkraftmikroskop (AFM), ein 3D-Nanodrucker sowie spektroskopische und mikroskopische Instrumente. Jenaer Unterstützung für das „Center for the Transformation of Chemistry“ Im Dezember 2022 hat das „Center for the Transformation of Chemistry“ (CTC) in Delitzsch seine Arbeit aufgenommen. Bereits seit 2021 gehört Prof. Dr. Ulrich S. Schubert zum Kernteam des CTC, der das Zentrum so von Anfang an mit Jenaer Expertise unterstützt. Das CTC ist einer von zwei Gewinnern des Wettbewerbs „Wissen schafft Perspektiven für die Region!“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung des Freistaats Sachsen sowie des Landes Sachsen-Anhalt. Eröffnung CEEC Jena II & AWZ CEEC Jena Am 27. Juni 2022 wurde zunächst Richtfest gefeiert, am 12. April 2024 folgte die feierliche Eröffnung der Gebäude des CEEC Jena II und des Anwendungszentrums AWZ CEEC Jena. Der Neubau kostete 53 Millionen Euro, die von Bund und Land mit Unterstützung der Carl-Zeiss- und der ErnstAbbe-Stiftung sowie mit EFRE-Förderung der EU und Eigenmitteln der Universität finanziert wurden. Zusätzlich förderte das Land mit fast 10 Millionen Euro die Ausstattung mit Geräten, darunter ein Transmissionselektronenmikroskop für Polymermaterialien. Die beiden Gebäudeteile umfassen Am 5. Dezember 2024 war Thüringens Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee (links) zu Gast an der Uni Jena und am Leibniz-IPHT und besichtigte neue, mit EFRE-Förderung angeschaffte Forschungsinfrastruktur zur Weiterentwicklung biophotonischer und mikroskopischer Verfahren. Bei der Präsentation der Geräte dabei waren Dr. Karina Weber, administrative Direktorin am Leibniz-IPHT (2. v.l.), Prof. Ute Neugebauer, Professorin an der Uni Jena und stellvertretende wissenschaftliche Direktorin am Leibniz-IPHT ( 2.v.r.) sowie Uni-Kanzler Dr. Thoralf Held (rechts). Foto: Leibniz-IPHT
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