Jahresbericht 2022-2024

FORSCHUNG — 57 zusammen 4.000 qm Hauptnutzfläche und beherbergt über 40 Büroräume und 60 Labore. Im Anwendungszentrum wurde ein Technikum für Upscaling und Großgeräte eingerichtet. Gründung Helmholtz-Institut für Polymere in Energieanwendungen Jena Am 1. Juli 2023 haben die Universität Jena und das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) das Helmholtz-Institut für Polymere in Energieanwendungen Jena (HIPOLE Jena) gegründet. Ziel von HIPOLE Jena ist die Entwicklung von nachhaltigen Polymermaterialien für Energietechnologien, die rasch in die Anwendung gebracht werden können, v.a. von Polymerbasierten Batterien und Perowskit-Solarzellen mit polymeren Additiven. HIPOLE Jena wird mit bis zu 5,5 Millionen Euro pro Jahr vom BMBF und dem Freistaat Thüringen gefördert. In der Aufbauphase bis 2028 fördert der Freistaat Thüringen zusätzlich das neue Institut mit über 10 Millionen Euro und übernimmt die Finanzierung der Baukosten der Labore und Büros. Gründungsdirektor und Sprecher von HIPOLE Jena ist Prof. Dr. Ulrich S. Schubert; Co-Sprecherin ist Prof. Dr. Yan Lu vom HZB, die zum Wintersemester 2023/24 zudem eine Professur an der Universität Jena angetreten hat (siehe S. 124-125 und S. 202). Am 17. Juni 2024 wurde HIPOLE Jena eröffnet. Die Labore und Büros sind im AWZ CEEC Jena untergebracht. LPI gGmbH am Leibniz-Zentrum für Photonik in der Infektionsforschung gegründet Das 2020 gegründete Leibniz-Zentrums für Photonik in der Infektionsforschung (LPI) hat seine Startphase erfolgreich beendet und ist in die Betriebsphase gestartet: Hierfür haben die vier Konsortialpartner im Frühjahr 2024 die LPI gGmbH gegründet — ein wichtiger Grundstein, um das LPI als weltweit einmalige Translations-Infrastruktur – als Brücke von der Forschung in die Anwendung – zu verstetigen. Die vier Partner sind die Universität Jena, das Leibniz-IPHT, das Leibniz-HKI) und das Universitätsklinikum Jena (UKJ). LPI-Sprecher und Mitinitiator ist Prof. Dr. Jürgen Popp. Gründerzentrum „Technikum lab2fab“ Im Mai 2024 war Baubeginn für das neue Gründerzentrum „Technikum lab2fab“, das in direkter Nachbarschaft zum CEEC Jena entsteht. Lab2fab gehört zum Technologie- und Innovationspark Jena und soll Gründern aus der Wissenschaft ein optimales Umfeld bieten, um ihre Ideen marktfähig umzusetzen. Neben den Ausgründungen sind im lab2fab auch Räume für das neue HIPOLE Jena vorgesehen. Das Investitionsvolumen liegt bei 21 Millionen Euro, der Freistaat Thüringen fördert rund 90 Prozent der zuschussfähigen Ausgaben. Am 27. Mai 2024 war Baubeginn des Gründerzentrums „lab2fab am Landgrafencampus. Beim Spatenstich dabei waren (v.l.) Jenas Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche, die Werkleiterin des städtischen Eigenbetriebs Kommunale Immobilien Jena Beate Wachenbrunner, der Direktor des CEEC-Jena Prof. Dr. Ulrich S. Schubert und der amtierende Universitätsleiter Prof. Dr. Georg Pohnert. Foto: Jürgen Scheere

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